BlogSinn #24

So vermeiden Sie Winterdepressionen – Wie Sie mit Hilfe Ihres Schweinhundes Winterdepressionen vermeiden!

Der Herbst ist da, der Winter naht! Und mit ihm nimmt das natürliche Licht täglich ab und bei vielen von uns die Winterdepression, die sog. saisonal abhängige Depression (SAD), zu. Was also tun? Wie kann ich schon jetzt etwas tun, um erfolgreich und gesund durch den Winter zu kommen? Ihr bester Freund, Ihr innerer Schweinehund, weiß Rat und hilft Ihnen, sich aktiv gegen die drohende SAD zu schützen. Mit diesen zehn Tipps stärken Sie sich…

Die im Wesentlichen durch Licht- und Aktivitätsmangel erzeugte Winterdepression führt bei jedem vierten zu leichten Beeinträchtigungen, bei bis zu fünf Prozent sogar zu schweren Formen der Depression – überwiegend Frauen mittleren Alters sind davon betroffen. Ihr innerer Schweinhund verrät Ihnen, wie Sie sich erfolgreich auf den kommenden Winter vorbreiten können. Denn mit den richtigen Tipps, Tricks und Taten, kommen Sie gesund und munter durch den Winter.

10 Tipps Ihres inneren Schweinehundes – So kommen Sie gestärkt durch die Wintermonate:

1.      Mehr Bewusstheit!

Machen Sie sich vertraut mit den Ursachen und ersten Anzeichen einer SAD: Antriebslosigkeit, Mattigkeit und Müdigkeit – zunehmende Stimmungsschwankungen, schlechte Laune, verminderte Tatkraft, erhöhtes Schlafbedürfnis und gesteigerter Appetit in den Herbst- und Wintermonaten sind typische Anzeichen einer nahenden SAD. Lichtmangel, fehlende Aktivitäten im Licht draußen sowie der Rückgang des Botenstoffs Serotonin bei gleichzeitigem Anstieg des Schlafhormons Melatonin sind die derzeit bekanntesten Ursachen für die Entstehung der SAD. Machen Sie sich bewusst, dass Sie selbst etwas dagegen tun können.

2.      Mehr Licht!

Alles Leben hängt vom Licht ab, also, raus mit Ihnen vor die Tür! Jeden Tag – am besten morgens und mittags – gehen Sie mindestens für eine Stunde an das natürliche Tageslicht. Selbst ein bedeckter Himmel schenkt Ihnen immer noch mehr Licht und Helligkeit als die mittlerweile häufig verschriebene und gut funktionierende Lichttherapie. Und selbst wenn das grelle Sonnenlicht im Winter blendet, sollten Sie wenigstens für zehn Minuten ohne Sonnenbrille auskommen, denn das Licht muss die Netzhaut des Auges erreichen. Halten Sie sich in Wohn- und Arbeitsräumen mit möglichst viel Tageslicht auf, denn freundliche und lichtdurchflutete Räume heben die Stimmung.

3.      Mehr Bewegung!

Da hinter dem Lichtmangel häufig fehlende Bewegung in der Natur bzw. im Freien steckt, machen Sie jeden Tag einen Spaziergang, fahren Sie Rad, gehen Sie joggen oder (Schneeschuh) wandern – vor allem um die Mittagszeit. Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich im Freien und bewegen Sie sich regelmäßig – treiben Sie regelmäßig Sport und nutzen Sie die Treppen statt den Lift. Verabreden Sie sich zum Sport mit Freundinnen oder zu einem gemeinsamen Spaziergang mit Nachbarinnen am Morgen oder mit Arbeitskolleginnen in der Mittagspause.

4.      Mehr Wasser!

Nutzen Sie bei Ihrer täglichen Dusche am Morgen kalte Kniegüsse, um Ihren Kreislauf anzuregen. Diese nach Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) benannten Kneippgüsse verbessern nicht nur die Durchblutung, sondern beugen auch Krampfadern vor, helfen bei Gefäßerkrankungen und stärken die Abwehrkraft des Immunsystems. Senken Sie nach und nach die Wassertemperatur oder beginnen Sie mit Wechselgüssen – dabei wechseln Sie etwa 36 Grad Celsius warme Beingüsse mit kalten Güssen ab und beschließen Ihre wohltuende Dusche mit einem kalten Guss.

5.      Mehr Struktur!

Geben Sie Ihrem Alltag eine feste Struktur, einen Tages- und Wochenablauf, in dem Sie all die Aktivitäten zur Stärkung Ihrer seelisch-körperlichen Verfassung integrieren. Setzen Sie konsequent die geplanten Maßnahmen um – binden Sie bewusst Ihr soziales Umfeld ein, Sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Gehen Sie jeden Morgen bewusst Schritt für Schritt Ihren Tagesablauf durch und würdigen Sie dankbar am Abend all die Maßnahmen, die Sie am Tag umgesetzt haben. Schaffen Sie sich auch am Wochenende eine Tagesstruktur und Rituale und starten den Tag zu einem festen Zeitpunkt wie unter der Woche auch.

6.      Mehr Wohlfühlen!

Sich zwischendrin etwas Gutes gönnen – und dies nicht nur als Belohnung für Ihre Konsequenz und Disziplin bei der Umsetzung Ihrer vorbeugenden Maßnahmen, sondern als bewusster Weg, sich selbst Glücksmomente zu verschaffen: Ein entspannendes Bad, einen Saunabesuch, eine Massage oder ein Wellness-Wochenende im Hotel – für sich selbst, mit dem eigenen Partner oder der besten Freundin zusammen. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik oder gehen Sie an Orte, an denen Sie mit humorvollen Menschen in Kontakt kommen und zum Lachen gebracht werden: Kabarett, Improvisationstheater oder Zirkus.

7.      Mehr Johanniskraut, aber…

…nur unter Anleitung Ihres Hausarztes! Vermeiden Sie Über- oder Unterdosierungen  von Johanniskraut und lassen sich von Ihrem Arzt die entsprechende Dosis und das passende Präparat verschreiben. Das auch von der Wissenschaft anerkannte antidepressive Pflanzenheilmittel Johanniskraut hilft durch die Steigerung der Lichtempfindlichkeit vor allem bei leichteren Winter-Depressionen und gilt unter ärztlicher Anleitung als eine der erfolgreichsten Behandlungsmöglichkeiten – allerdings nur wenn lang genug und hoch dosiert eingenommen.

8.      Mehr Achtsamkeit!

Achtsamkeit ist eine Haltung bzw. ein Zustand, in dem wir unsere Gedanken vollkommen auf das Hier und Jetzt konzentrieren – ohne darüber zu urteilen oder emotional darauf zu reagieren. Konzentrieren Sie Ihr Bewusstsein auf bestimmte Sinneswahrnehmungen, wie etwa auf die eigene Atmung, die durch die Nase strömende Luft, den sich anhebenden Brustkorb und die sich senkende Bauchdecke. Fokussieren Sie Ihre Wahrnehmung, Augenblick für Augenblick – alles was zählt, ist der Moment im Hier und Jetzt. Achtsamkeitsübungen, Yoga oder Meditationen helfen zu erkennen, wie wechselhaft Ihr Gefühlsleben ist: Negative Gedanken verlieren hierdurch an Kraft.

9.      Mehr Dankbarkeit!

Seien Sie jeden Morgen dankbar für den neuen Tag, den Sie erleben dürfen. Machen Sie sich jederzeit bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass Sie am Leben sind. Schauen Sie sich um – in der Natur, in Ihrer Umwelt, in Ihrem Umfeld – und würdigen Sie die Dinge und Menschen in Ihrer Umgebung, die Sie umgeben, stärken und unterstützen. Danken Sie sich selbst, ihrer Familie, Ihren Freunden und Kollegen – schreiben Sie einen Dankesbrief an jemanden, dem Sie von Herzen danken möchten. Und gehen Sie jeden Abend mit einem Gefühl der Dankbarkeit ins Bett, einen Tag voller Freude, Erkenntnisse und kleiner Erfolge erlebt zu haben.

10.  Mehr Zustimmung!

Nehmen Sie sich selbst und Ihre aktuelle Lebenssituation ganz und gar an – akzeptieren Sie sich selbst, so wie Sie nun mal sind. Je mehr Sie sich selbst und Ihre Situation annehmen können, umso mehr steigert sich Ihr subjektives Wohlbefinden – und umso weniger sind Sie in Ihrem Wohlbefinden von äußeren Bedingungen beeinflussbar. Lassen Sie das innere Licht in Ihnen leuchten und stimmen Sie den aktuellen Rahmenbedingungen als Chancen und Möglichkeiten zu, sich selbst in all Ihren Facetten zu erleben und zu erkennen. Lieben Sie sich selbst und die Menschen um sich herum, wie Sie auch mich – Ihren inneren Schweinhund – lieben und pflegen.

Diesen Blog findet ihr auch auf der Online-Plattform wunderweib.de unter folgendem Link:

http://www.wunderweib.de/liebeundlifestyle/lifestyle/artikel-3177747-lifestyle/Tipps-gegen-Winterdepression-So-hilft-Ihnen-Ihr-innerer-Schweinehund.html

…und vergiß niemals den Wert Deiner Freiheit!

Euer Sascha

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